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Samstag, 2. März 2013

Die lesende Minderheit - Buchthema Januar / Februar

Huch, der Februar ist rum und schwupp hab ich den Frühlingsanfang verpasst. Zumindest den meteorologischen... Aber obwohl es zur Zeit etwas hektisch ist - zum Lesen findet man doch immer Zeit. Oder? Ab und zu fahr ich nämlich mit dem Zug. Oder warte aufs Tram. Oder sitze in der Badewanne. Ja und manchmal lese und stricke ich gleichzeitig. Fragt mich nicht, wie ich das mache! Lesen und kochen, das schaffe ich noch nicht... Doch doch, das geht! Ich kenne da einen Bücherwurm, die kann das supi gut! :)

Na auf jeden Fall habe ich hier noch ein süsses Buch, das ich zum Thema "Lies ein Buch, das du geschenkt bekommen hast" gelesen habe. Es heisst Addition von Toni Jordan (Deutscher Titel: Tausend kleine Schritte).



Grace Lisa Vandenburg zählt. Die Schritte zu ihrem Lieblingscafé. Die Anzahl der Mohnsamen auf ihrem Kuchen. Die Bürstenstriche durch ihr Haar. Sie weiss noch genau, wann sie angefangen hat zu zählen. Es gibt ihr Sicherheit. Dann wurde sie als "beeinträchtigt" eingestuft und als Lehrerin entlassen. Eines Tages trifft sie auf Seamus Joseph O'Reilly - der auf ihrem Platz in ihrem Lieblingscafé sitzt - und realisiert, dass man sein Leben mit Zahlen durchorganisieren kann, doch Menschen bleiben unberechenbar. Ob sie sich dieser neuen Situation stellen kann?

Toni Jordan hat es geschafft, eine lustige Liebesgeschichte und das ernste Thema der Zwangsneurose auf eine lockere und ungezwungene Art zu verbinden. Lachen und sich mit einem ernsten Thema auseinandersetzen? Ja - das geht definitiv gleichzeitig!

So, und ich such' mir nun etwas neues zum Thema "Lies ein Buch mit einem grünen Umschlag". Und noch mehr Lesetipps findet ihr HIER. Viel Spass beim Lesen!



Mittwoch, 13. Februar 2013

Alle meine Wünsche

Hier kommt ein Buchtipp der etwas anderen Art. Karin von Stoffmass - die immer voller toller Ideen steckt - hat mir kürzlich ganz besondere Post geschickt. Dieses Buch hier:

Alle meine Wünsche - Grégoire Delacourt


Alle meine Wünsche von Grégoire Delacourt erzählt die Geschichte von Jocelyne, die in Frankreich ein bescheidenes, ruhiges Leben führt. Sie ist verheiratet, hat zwei Kinder, betreibt einen kleinen Mercerieladen und erfreut viele mit ihrem kreativen Blog. Dann gewinnt Sie 18 Millionen Euro im Lotto...




Es ist eine kleine, leise Geschichte, die zu Herzen geht. Und ein Bisschen unserer Bloggergeschichte ist drin mitverwoben. Karin hatte deshalb die Idee, das Buch auf Reisen zu schicken. Von Bloggerin zu Bloggerin. Ich habe mich sehr über das Buch gefreut und gebe es mit Freuden weiter. Wer es als nächstes liest?... Das seht ihr bestimmt bald!

Ich wünsche euch einen wunderschönen, kreativen Tag!










PS: 12von12 habe ich gestern wieder mal total verschwitzt! Ich versuche im März dran zu denken! ;)  

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Die lesende Minderheit - Buchthema Oktober / November

Jaja, diesmal war ich aber schnell! Speed reading sozusagen. ;) Aber das Buch war so spannend, dass ich heute morgen fast meine Station verpasst hätte, wenn mich mein Gegenüber nicht angestubst hätte. Also das Buch ist frisch fertiggelesen und raucht quasi noch. 

Das Thema für Oktober / November war: Lies ein Buch in dessen Titel eine Pflanze vorkommt.

Da bin ich eigentlich per Zufall drüber gestolpert und hätte das jetzt so nicht direkt mit Pflanzen in Verbindung gebracht, aber voilà - FLOWERTOWN von S. G. Redling. 

Bildquelle

Bei einem Chemieunfall im ländlichen Iowa werden die Bewohner einer ganzen Stadt verseucht und viele sterben. Die Überlebenden werden in ihrer Stadt in bewachte Quarantäne eingeschlossen. Die Medikmamente, die helfen sollen, das Gift zu bekämpfen, führen dazu, dass die Leute stark süsslich riechen. Deshalb erhält das abgesperrte Gebiet einen neuen Namen - Flowertown. 

Eine riesige Infrastruktur wird aufgebaut, um Flowertown vom Rest der Welt komplett abzuschirmen und eine Verbreitung der Verseuchung zu verhindern. Doch nach sieben Jahren scheint diese Infrastruktur ins Wanken zu geraten. Ellie Cauley hat sich mit ihrem Schicksal abgefunden und glaubt nicht an die Verschwörungstheorien ihres besten Freundes. Doch dann stolpert sie über immer mehr Ungereimtheiten und als es erste Tote gibt, begreift sie, dass Flowertown im Zentrum einer ausgeklügelten Verschwörung steht. 

Ein spannender Verschwörungs-Thriller mit einer interessanten Hintergrund-Geschichte und ein paar überraschenden Wendungen.

Und was lest ihr gerade so?

Montag, 1. Oktober 2012

Die lesende Minderheit - Buchthema August / September

Heute ist ja schon der 1. Oktober und ich schulde euch nach einer langen Sommerpause wieder einmal einen Buchtipp im Rahmen der Lesenden Minderheit.

Das Thema für August / September war "Lies ein Buch aus deiner Kindheit". Da musste ich wirklich nicht eine Sekunde nachdenken. Ich hatte zwar viele viele Lieblingsbücher, aber dieses Buch hat mich damals sehr beeindruckt. MÄRCHENMOND von Heike und Wolfgang Hohlbein (Überreuter Verlag, 1983) - Ein Fantasy-Abenteuer über Mut, Freundschaft und natürlich den Sieg des Guten gegen das Böse.


Kims dreijährige Schwester Rebekka wacht nach einer Blinddarmoperation nicht mehr auf und die Ärzte können sich nicht erklären, wieso. Kurz darauf sucht der Traumzauberer Themistokles Kim auf und erklärt ihm, dass seine Schwester in Märchenmond, dem Land der Träume, vom bösen Herrscher Boraas festgehalten wird. Ohne zu zögern macht sich Kim nach Märchenmond auf, um seine Schwester aus den Fängen des Bösen zu befreien.

Das Buch ist ganz schön dick, aber so abenteuerlich, dass auch Kinder dicke Schmöker nicht weglegen möchten.

Was ich nicht wusste, es gab später noch Folgebücher und ich glaube sogar ein Musical. Leider kriegt man die Bücher fast nicht mehr - mein Exemplar aus der Bibliothek war schon fast zu eklig zum Anfassen, igitt - was ich ehrlich gesagt nicht ganz verstehe. Gerade heute ist doch so ein Run auf Fantasy-Geschichten voller Feen, Werwölfe und sonstiger Fantasie-Gestalten. Vielleicht genau der richtige Zeitpunkt, die Reihe aufleben zu lassen?

Mich hat es auf jeden Fall wieder auf den Geschmack gebracht und ich hab in den letzten vier Wochen die gesammte IRON FEY SAGA von Julie Kagawa verschlungen. (Auf Deutsch: Plötzlich Fee) Ja, nichts Neues. Die Handlung ist ein riesiges Sammelsurium an Fantasiegeschichten und -gestalten, von Twilight über die unendliche Geschichte bis hin zu Shakespeare's Sommernachtstraum. Und ja, auch hier macht sich eine Schwester in eine Fantasiewelt auf, um ihren kleinen Bruder zu retten. Trotzdem stört das "Schon-da-Gewesene" nicht, denn die Geschichten, Abenteuer, Protagonisten und das Nevernever als Handlungshintergrund ist so stimmig und spannend kombiniert, dass sich Julie Kagawa bloss beeilen soll mit dem nächsten Teil.

So, das waren gleich zwei Buchtipps von mir und nun viel Spass beim Lesen!


Sonntag, 18. März 2012

Sonntagssüsses Lesevergnügen

Zum Backen sind wir heute nicht gekommen. Dafür hat die liebe Favola von {Favola's Lesestoff} für Süsses gesorgt. Und zwar hat sie mir zum Buch mit dem süssen Lesezeichen auch gleich noch österliche Verführerlis eingepackt. So macht Lesen doppelt Spass! ;)


Vielen vielen Dank liebe Favola für das tolle Päckli! Ich hab mich riiiiiesig gefreut! Und auf das Buch bin ich schon total gespannt.

Mittwoch, 22. Februar 2012

Die lesende Minderheit - Buchthema Januar / Februar

Schon bald endet der Februar und obwohl er dieses Jahr einen Tag länger ist, verlangt dies doch nach einer neuen Buchbesprechung. Die Aufgabe für die Monate Januar/Februar war, ein Buch von einem deutschen Autoren zu lesen. Da ich noch nie in Berlin war und mich die Geschichte zwischen Ost und West interessierte, suchte ich mir "Roula Rouge" von Mathias Nolte aus.

Das Buch erzählt die Geschichte von Jonathan Schotter, einem erfolgreichen Werber, der mit 48 Jahren durch einen jüngeren ersetzt und von seiner Frau wegen eines heissblütigen Argentiniers verlassen wird, und sich nach einer Herzoperation mit seinem goldenen Fallschirm in Berlin niederlässt. Eben noch stand er auf der Sonnenseite des Lebens, nun versteckt er sich in Berlin - der Stadt der Verlierer, wie er sie nennt. Er verbringt seine Tage damit, ziellos durch die Stadt zu streifen, bis er in der S-Bahn den liegengebliebenen Laptop der jungen, rebellischen Roula Rouge an sich nimmt. Von der Neugier gepackt entdeckt er die junge Deutsche aus dem Osten erst in ihrem Laptop und beginnt dann mit der Suche nach ihr.   

Ich scheine echt ein Talent zu haben, Bücher anzuziehen, bei denen ich hin- und hergerissen bin. Auch dieses Buch hat mich nicht zu hundert Prozent überzeugt. Die Geschichte beginnt sehr schleppend - ich hätte es nach 100 Seiten fast wieder weggelegt - und die Charaktere scheinen erzwungen aussergewöhnlich, bleiben aber oberflächlich und platt. Die genauen Ortsbeschreibungen in Berlin, Zürich und München scheinen auf den ersten Moment interessant, da man mit dem Protagonisten quasi spazieren geht, aber mit der Zeit hat man das Gefühl, das Buch sei mit einem Navi ausgerüstet, das einem ständig Richtungen vorplappert. Und auch die eigenartige Liebesgeschichte, die mit einer Reise in die Vergangenheit der DDR und einem kleinen Krimi verbunden ist, reisst das Buch für mich nicht mehr raus. Einzig der Blick auf das Leben der Grossstadt Berlin und der Querschnitt an Menschen aus Ost und West hat mir sehr gut gefallen. Summa summarum lässt mich das Buch beim Zuklappen eher verwirrt zurück. Und das nicht etwa in einem guten Sinn.

Mal sehen, was ich beim nächsten Thema wieder an Land ziehe! Ende Februar findet ihr HIER auf jeden Fall wieder viele Buchtipps.

Montag, 17. Oktober 2011

Die lesende Minderheit - Buchempfehlung September/Oktober

Das Buchthema für die Monate September / Oktober - Ein Buch, in dessen Titel ein Tier vorkommt - liegt mir irgendwie sehr. Ich habe gleich drei gelesen und auf meiner Liste stehen noch ein paar. 

Das erste, das ich euch vorstellen möchte, ist "Im Tal des Schneeleoparden" von Steffanie Burow. 

Quelle: www.amazon.de
Nach dem Unfalltod ihrer Mutter findet die 30-jährige Anna alte Briefe, die ihre Mutter plötzlich in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Anna spürt das dringende Bedürfnis, das Geheimnis um die Vergangenheit ihrer Mutter zu lüften und begibt sich auf die Spurensuche, die sie bis nach Nepal führt. Dort begegnet sie verwirrten Alt-Hippies, zwielichtigen Gestalten und auch der jungen Nepalesin Tara. Schon bald gerät Anna in ein Lügennetz um die Vergangenheit und als sich die Puzzleteile langsam zusammenfügen, befindet sie sich bereits in höchster Gefahr.

Das Buch von Steffanie Burow fiel mir per Zufall in die Hand und die Zusammenfassung fesselte mich direkt. Und so fesselnd war dann auch das ganze Buch. Sehr schnell lässt einem die Neugier um die Geheimnisse dieser alten Briefe nicht mehr los und schon befindet man sich mitten in diesem spannenden Abenteuerroman, der in der herrlich exotischen Umgebung des höchsten Gebirges der Erde spielt.

Da mir dieses Buch so gefiel, wollte ich mehr und las auch das zweite Buch von Steffanie Burow, "Das Jadepferd".
Quelle: www.amazon.de
Auf ihrer Reise über die Seidenstrasse stolpert Marion über eine Leiche, die ein kleines Kästchen festhält. Marion fühlt sich von diesem Kästchen magisch angezogen und nimmt es an sich. Doch bald wird sie erkennen, welche grausamen Schicksale sich mit diesem Kästchen und der darin enthaltenen Jadefigur verbinden und dass sie nicht die einzige ist, die das Jadepferd unbedingt in ihren Besitz bringen wollen.

Die spannende Geschichte um das sagenumwogene Kästchen führt den Leser durch mehrere Jahrtausende chinesischer Geschichte, viele verschiedene Schicksale und das Abenteuer von Marion und dem chinesischen Polizisten Li Yandao. Wie in "Das Tal des Schneeleoparden" gelingt es Steffanie Burow mit "Das Jadepferd", eine spannende Abenteuergeschichte mit wunderschön beschriebenen geschichtlichen Rückblenden und einer atemberaubenden Landschaftsbeschreibung zu verbinden. 

Ein ganz anderes Genre ist das dritte Buch, "Specht und Sohn" von Willem Jan Otten. 

Quelle: www.amazon.de
Es handelt von einem Portraitmaler, der das Portrait eines bereits verstorbenen Jungen malen soll, dem Sohn eines reichen Industriellen. Ein ungewöhnlicher Auftrag für den Maler, denn normalerweise portraitiert er nur lebende Personen. Die Suche nach dem Kern des Portraits in Fotos und Videoaufnahmen stürzen den Künstler ins Grübeln über sein eigenes Leben, seine Integrität und das Geheimnis um diesen Jungen und seinen Vater, der das Bild nicht abholt. Ein eher ruhiges Buch, mit überraschenden Wendungen und einer sehr überraschenden Erzählperspektive. 

Mehr Lesestoff findet ihr bei Caro und Bine. Viel Spass beim Lesen!

Freitag, 2. September 2011

Die lesende Minderheit - Nachtrag Juli/August

Da hab ich mir was eingebrockt... Das Thema für Juli/August war Sommer, Sonne, Sonneschein. "Perfekt!" dachte ich, als ich in der Buchhandlung dieses Buch unter den Empfehlungen des Sommers entdeckte.


Nein, es ist keine leichte Sommerlektüre. Das Buch erzählt die Geschichte von den Teenagern Anna und Francesca, die in der Hoffnungslosigkeit der untersten Arbeiterklasse Italiens aufwachsen. So oberflächlich die Interessen, so tief verbunden ist die Freundschaft dieser beiden Mädchen, die in sehr schwierigen Verhältnissen aufwachsen und die, am Ende eines unheilvollen Sommers vor Ereignissen stehen, die alles verändern werden.

Silvia Avallone beschreibt das Leben der Stahlarbeiter Piombinos aus der Sicht verschiedener Charaktere mit roher Ausdrucksweise, in unbarmherziger Art. Manchmal entsteht der Eindruck, als bestehe das Leben in der Via Stalingrado nur aus Gewalt, Sex und Drogen. Einmal im Sumpf des Stahlarbeiterlebens gefangen, kann man sich nur noch durch Gewalt oder Sex ausdrücken und mit Drogen betäuben, um von der Auswegslosigkeit der Situation nicht erdrückt zu werden. Die Insel Elba, ständig vor Augen, von überall in Piombino gut sichtbar, gilt als nicht erreichbares Paradies jenseits der Stahlhölle.

Beim Lesen habe ich mir so oft überlegt, was ich bloss über dieses Buch schreiben soll. Nun lese ich schon 2 Monate und werde einfach nicht fertig. Es ist zähflüssig, schwermütig, hoffnungslos und manchmal muss man es einfach weglegen. Was mir aber wirklich fehlt, ist ein roter Faden. Es scheint, als ob die Autorin die Leser aufrütteln will. Doch irgendwie kommt sie nicht auf den Punkt. Was genau will sie sagen?  Der Schreibstil, bei dem sie zwischen den vielen Charakteren wechselt ist sehr interessant und bietet so die Sicht auf dieses Leben aus zahlreichen Blickwinkeln und Lebenssituation, doch irgendwie führt das ins Nirgendwo. Obwohl die vielen Gewalt- und Sexszenen und die Hoffnungslosigkeit der Figuren schockieren, plätschert die Erzählung dahin. Ich bin noch nicht am Ende angekommen, aber ich befürchte, dass der Schluss genauso dahinplätschern wird, wie der Rest des Buchs.

Fazit - ausser dem speziellen Schreibstil kann ich dem Buch nicht viel abgewinnen. Sogar dieser wirkt durch zu viele sprachliche Experimente verwässert und inkonsequent. Zudem gibt es ganz komische Passagen, die wahrscheinlich bei der Übersetzung schiefgeraten sind. Und was ich gar nicht mag - der Verlag hat irre schlampig lektoriert und man stolpert ständig über Tippfehler. Also nicht wirklich ein Lesetipp von mir.

Vielleicht findet ihr HIER bessere Buchtipps?

Auf ins nächste Thema! Für September / Oktober gilt folgendes Buchthema: Lies ein Buch, in dessen Titel ein Tier vorkommt. Na denn - viel Spass beim Lesen!

Dienstag, 28. Juni 2011

Buchempfehlung: Schafe mit Wollensstärke

Das Monatsmotto der lesenden Minderheit für Mai/Juni lautete:
"lies ein Buch, in dessen Titel ein Eigenname vorkommt!" 

Eigentlich wollte ich "Skippy Dies" lesen, aber dann ist mir der "Garou" dazwischen gekommen. 


Garou ist der Nachfolger von "Glennkill - ein Schaf-Krimi". Wie in ihrem ersten Buch lässt uns Leonie Swann die Welt aus der Sicht von Schafen sehen, die wieder eine schaurige Geschichte aufklären müssen.

Wie im Testament ihres alten Schäfers festgelegt, fährt seine Tochter mit den Schafen auf grosse Wanderschaft nach Europa. In Frankreich beziehen sie ihr Winterquartier in der Nähe eines entlegenen Schlosses. Doch anstatt die kalte Zeit und den ungewohnten Schnee in Ruhe überwintern zu können, geraten die Schafe in eine mysteriöse Geschichte um einen Menschen im Wolfspelz, wie ihn die verrückten Ziegen auf der Nachbarweide nennen. Einem Loup Garou! Als ein Toter am Waldrand gefunden wird, sehen sich die Schafe gezwungen, schnell herauszufinden, was hier eigentlich vor sich geht. Und das tun sie, denn man muss nur richtig "wollen"!

So entzückend die Schafe auch sind, das zweite Buch von Leonie Swann kann leider nicht ganz mit dem ersten mithalten. Die Charaktere - Schafe wie auch Menschen - sind nicht mehr so ausführlich und liebevoll beschrieben, und auch die Geschichte ist etwas verworrener und die "Auflösung" etwas kurz abgehandelt. Nichtsdestotrotz sind die Schafe einfach süss - da gibt es den Allesfresser Moppel, der sich auch schon mal opfert und Tarotkarten frisst, oder der alte, etwas schusselige Richfield, der sich angeregt mit einem Baum unterhalten kann und das Winterlamm, dass verzweifelt nach einem eigenen Namen sucht. Und ab und zu musste ich auch in diesem Buch laut lachen.

Wer Glennkill jedoch noch nicht kennt, sollte lieber den Schaf-Krimi (zuerst) lesen.
Viel Spass mit der Sommerlektüre!

Montag, 9. Mai 2011

"Buch"-Hülle

Bald ist Ferienzeit und da müssen viele Bücher mit. Und was gibt's schöneres als bunten LeseSTOFF?

Stoff von kinder-stoffe.ch, Spitze aus der naeh-szene.ch

Und das geht für alle Bücher?.... JA! ;-)



Ich bin ja der totale PAPIERbücherwurm und hab mich mit Händen und Füssen gegen die "neue Technik" gewehrt, aber ich les gerade ein irre dickes Buch, das ich immer quer durch die Gegend schleppe... Der Reader ist da echt ne Alternative. 

Mal sehn, ob ich den ECHTEN Büchern abschwöre. Dafür hab ich das Papierige wohl doch zu gern. Aber für Ferien und Riesenschmöker geht das Dingens gut. Und mit DER Verpackung... ;-) Schöne Lektüre wünsch ich!

Montag, 2. Mai 2011

Buchthema Mai / Juni

Meine Güte. Und schon ist es wieder Mai. Und damit gibt's auch schon ein neues Buchthema für "die lesende Minderheit"

>>Lies ein Buch, in dessen Titel ein Eigenname vorkommt!<<

Ich lese dieses hier:


"Savagely funny, brimful of wit, energy, poetry and vision, unflaggingly entertaining. A triumph." Sunday Times

"Glorious. Overflows with wonderful writing. A very funny novel which still manages to be touching." Sunday Telegraph

Freu mich schon drauf. Meinen Senf dazu gibt's, sobald ich durch bin. 
Einen lesefrohen Mai/Juni wünsch ich euch!

Sonntag, 27. März 2011

Die lesende Minderheit - Buchtipp zum Monatsthema

Ich bin euch ja noch meinen Buchtipp zum Monatsthema März/April schuldig. Das Thema diesmal lautet wie folgt: Lies ein Buch, dessen Titel, oder dessen Inhalt mit Kochen, Speisen, Getränken, oder Lebensmitteln, zu tun hat.

Eigentlich habe ich schon einige Bücher zu diesem Thema gelesen - Grüne Tomaten, Sushi für Anfänger, Adrian Mole - The Cappuccino Years, Der Koch, Der Geschmack von Apfelkernen...

Wie ihr aber in meinem letzten Post gesehen habt, lese ich zur Zeit ein anderes Buch, das ich euch unbedingt weiterempfehlen möchte. Ich bin per Zufall in der Buchhandlung drübergestolpert und es hat nur entfernt etwas mit Speisen zu tun. 


Das Buch handelt nämlich von fünf Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie lernen sich in einem Französischkurs kennen und beginnen sich nach dem Kurs regelmässig in einem französischen Restaurant um die Ecke zu treffen. Jeden Dienstag eben. Und das machen sie auch nach 15 Jahren noch. "Längst brauchte [der Kellner] nicht mehr nachzudenken, welches Menü für wen bestimmt war."

Einmal im Jahr fahren die Dienstagsfrauen zusammen übers Wochenende weg. Doch als Judiths Mann an Krebs stirbt, bevor er seine Wallfahrt nach Lourdes beenden kann, beschliessen die fünf, die Reise nach Arnes Tagebuch nachzureisen und diese in Lourdes für ihn zu beenden. Doch kaum auf dem Jakobsweg angekommen, merken sie, dass mit Arnes Tagebuch etwas nicht stimmt.

"Arne Nowak starb am frühen Dienstagabend. Er hinterliess seine Ehefrau Judith, eine Dreizimmerwohnung in der Blumethalstrasse, zwei Dutzend Flanellhemden und eine Zeitbombe."

Lustig, spannend, rührend, oder wie der Buchrücken so schön sagt: "Fünf Freundinnen auf dem Jakobsweg. Ein hinreisend komischer Roman über eine Reise, die alles verändert."

Viel Spass beim Lesen!

Freitag, 11. März 2011

Happy Birthday

Janosch, einer meiner allerallerliebsten Kinderbuchautoren und Illustratoren wird heute 80!
 
Vielen Dank für die vielen tollen Geschichten! 


Und das sagt auch der kleine Bär. Wer seinen Geburtstagsbrief an Janosch lesen mag, kann das *hier* tun.